Orientierungslosigkeit: Das eigentliche Problem der SPÖ

Bei der Nationalratswahl 2019 fuhr die SPÖ ihr miserabelstes Ergebnis ein. Woran lag es? Lag es an der schwachen Kampagne von Wahlkampfmanager Christian Deutsch? Lag es an den Quertreibern aus den Landesparteien? Lag es am Faymann-Netzwerk, das sich zurück an die Macht kämpfen will? Oder trauten viele Wählerinnen und Wähler Pamela Rendi-Wagner die Kanzlerschaft nicht zu? Alle Faktoren trugen zum aktuellen Ergebnis bei, aber das wahre Problem liegt an der Orientierungslosigkeit. Was kann man dagegen tun?

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Vier-Tage-Woche: Es ist Zeit

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ist ein rotes Tuch für Unternehmer. „Standortgefährdend! Wirtschaftsgefährdend! Jobgefährdend!“, schreien die Medien diese Forderung nieder – ganz im Sinne ihrer Eigentümer. Das Problem: Viele Menschen glauben diese Katastrophenmythen. Dabei brauchen sie nur an die letzte Arbeistzeitverkürzung Anfang der 1970er denken. Brach die Wirtschaft da zusammen? Offensichtlich nicht! Dennoch führt das zu Dialogen wie diesem …

 

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Zwei Paar Schuhe: Selbstständige und Unternehmer

Finde es immer witzig, wenn die Leute Selbstständige und Unternehmer gleichsetzen. So als unterscheidet allein der Kontostand die Friseurin um die Ecke vom international agierenden Industriellen.Viele Selbstständige sehen sich selbst als Unternehmer, aber ihre Interessen und Sorgen sind grundverschieden. Und darüber diskutiere ich mit vielen Leuten und die laufen meist so ab …

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Pensionen: 40 Arbeitsjahre sind genug!

Neulich diskutierte ich mit einer Kollegin, die kurz vor der Pension steht, über das Pensionssystem und dabei tauchte die Frage auf: Wer früher beginnt zu arbeiten, der soll früher in Pension gehen - Warum ist das in Österreich nicht so? Eine schwierige Frage! Ein Facharbeiter schafft bis zu seinem 65er bis zu 47 Erwerbsjahre. Ein Studierter bis zu seinem 65er 40 Erwerbsjahre. Wer vor seinem 65er 40 Erwerbsjahre zusammenbringt, der sollte früher in Pension gehen können - abschlagsfrei versteht sich. Wieso ist das nicht so? ...

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Pro- gegen Anti-Europäisch: Die falsche Konfliktlinie in der EU-Politik

Die politischenLagerteilensichinderEU(-Politik) in pro-europäische, kosmopolitische Liberale und anti-europäische, kommunitaristische Nationalisten. Wir diskutieren das Für und Wider eines politischen Systems, anstatt über politische Inhalte. Das hat massive Auswirkungen, wie den Brexit und die Unantastbarkeit neoliberaler Politik. Nationalistische Austrittsvisionen auf der einen Seite und elitäre Wirtschaftspolitik auf der anderen Seite. Eine gemeinwohlorientierte Bürgerpolitik schaut anders aus! In der aktuellen Ausgabe von „Akzente“, der Mitgliederzeitung des BSA, schreibe ich über die Ursachen, wer davon profitiert, wer darunter leidet und was man dagegen tun kann.
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